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Hallo,
ich möchte es nicht versäumen, Ihnen noch ein frohes neues Jahr mit besonders viel Erfolg im Beruf zu wünschen.
Im Ressort Mehrwert geht es dieses Mal nicht allzu bierernst zu. Wir stellen Ihnen mit einem Augenzwinkern die Eigenheiten der Bürosprache anhand von Beispielvokabeln vor. Damit Sie auch zu Hause oder in der Mittagspause Business-Wörter üben können, verlosen wir drei praktische Ratgeber-Kartensets zum Thema „Bürosprech“.
In der Analyse geht es um den demografischen Wandel. Wir hinterfragen, was er für den Arbeitsmarkt und das Personalmanagement bedeutet.
Zum Abschluss stellen wir Ihnen das Open-Source-Tool CamStudio vor, mit dem Sie ganz einfach Bildschirmabläufe filmen können.
Viel Spaß beim Lesen der Expert News.
Ihr
Thomas Wellershaus
Geschäftsführer peoplepark |
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Thomas Wellershaus
Geschäftsführer |
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| Jobs | peoplepark the recruitment company |
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| Mehrwert | Kommunikation
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Bürosprache: Von Anglizismen und verunfallten Übersetzungen
Wann war noch mal die Deadline?
Mit dem Business-Vokabular Schritt zu halten, ist gar nicht so einfach, denn es verändert sich ständig. Dabei lassen sich bestimmte Tendenzen in der Sprache erkennen. Zunächst einmal werden wir mit Anglizismen überschwemmt. Heute spricht man nicht mehr vom guten alten Abgabetermin, sondern von der "Deadline". Klingt nicht so angestaubt und auch viel "gefährlicher". Oft nehmen wir Anglizismen als moderner, wichtiger oder cooler wahr als die deutschen Entsprechungen. Wie im Falle von "Content" für Inhalt, "Briefing" für Arbeitsanweisung oder "Point of pain" für eine geheime Schwachstelle einer Präsentation oder eines Konzeptes.
Ich bin ganz bei Ihnen
Manchmal schallen aber nicht nur Sätze wie "Die Präse wurde gecancelt" oder "Ich brauche dein Feedback" durch die Flure, sondern auch sogenannte Lehnübersetzungen von Anglizismen. Dabei übersetzt der Sprechende die Bestandteile des Fremdwortes wörtlich. Beispiele dafür sind "nicht wirklich" von "not really" und "ich bin ganz bei Ihnen" von "I'm with you". Mit Letzterem beschreibt der Sprechende seinem Gegenüber nicht etwa seine körperliche Nähe, sondern versichert ihm, dass er ihn versteht und ihm zustimmt.
Ich werde sofort damit aufschlagen
Neben Anglizismen und deren wörtliche Übersetzungen gibt es glücklicherweise auch ein paar deutsche Ausdrücke, die sich in der Bürosprache zu etablieren beginnen. Wenn ein Unternehmen "dickes Haus" machen möchte, bedeutet das die repräsentative Mobilisierung aller Ressourcen einer Firma. Oft benutzt man die Wendung, wenn ein wichtiger Kundenbesuch ansteht oder ein großer Auftrag an Land gezogen werden soll. Manche Wörter erfahren auch eine Bedeutungserweiterung. Das Verb "aufschlagen" in der Bürosprech-Bedeutung wurde dem Leistungssport entlehnt. Während Boris Becker und Andre Agassi einst gekonnt den Tennisball aufschlugen, bringt man mit dem Aufschlag im Büro ein Problem zur Sprache oder eröffnet eine Auseinandersetzung.
Wir hoffen, der Content, ähm, Inhalt des Artikels hat Ihnen gefallen. Geben Sie uns doch Feedback oder wenn Sie es wünschen auch Rückmeldung.
Gewinnspiel:Wir verlosen drei Exemplare des Ratgeber-Kartensets "Bürosprech. Business-Slang in 50 x 2 Minuten" vom Heragon Verlag. Schicken Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Verlosung" an Expert-News@peoplepark.de.
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern aus den Expert News im Dezember. Über das Ratgeber-Kartenset "Business Knigge - Etikette in 50 x 2 Minuten" durften sich freuen: Elisabeth Lauer-Seele, Michaela Kühn und Andreas Zeitz.
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| Analyse | Demografie |
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Zeit der Veränderung: Demografischer Wandel und Personalmanagement
2015 wird in Deutschland mehr als jeder dritte (39 Prozent) Erwerbsfähige älter als 50 Jahre alt sein. Dies bedeutet, dass es für Unternehmen schwieriger wird, junge Beschäftigte und Fachkräfte zu rekrutieren. Ältere Beschäftigte werden hingegen das Gros der Belegschaften bilden. Fazit: Unternehmen müssen dem demografischen Wandel mit einer veränderten Personalpolitik und -strategie entgegentreten.
Die Mischung macht's
Eine demografiegerechte Personalstrategie könnte verfolgen, die Belegschaft heterogen, das heißt aus einer Mischung aus jüngeren und älteren Arbeitnehmern, zu halten. Wichtig ist auch, intergenerative Teams zu bilden, so dass ein reger Austausch zwischen den Generationen stattfinden kann und Jüngere und Ältere voneinander lernen. Um jüngere Mitarbeiter an ein Unternehmen zu binden, könnten Unternehmen nicht nur Kooperationen mit Schulen und Hochschulen anstreben, sondern aktiv Recruiting und Marketing betreiben. Eigene Ausbildungs- und langfristige Laufbahnkonzepte sind weitere Möglichkeiten. Ältere Beschäftigte sollten in den Genuss von internen und externen Fort- und Weiterbildungen kommen. Neben der Flexibilisierung der Arbeitszeit wie zum Beispiel dem Anbieten von Altersteilzeit wird der Arbeits- und Gesundheitsschutz ein wichtiger Aspekt der Personalpolitik sein.
Kommentar von Thomas Wellershaus: Größere Displays und Nachwuchsförderung
Belegschaften altern und wir brauchen Nachwuchs. Aber oft fehlt es Unternehmen an Verständnis und Optionen für den Nachwuchs ihrer eigenen Mitarbeiter. Ein Paradox. Auch die Forderung nach lebenslangem Lernen hat seine Tücken. Vielleicht sollten Unternehmen über größere Displays, größere Tastaturen und größere systemseitige Standardschriftarten nachdenken, bevor sie ältere Mitarbeiter in Computerkurse auf Minilaptops schicken.
Aufgrund der vielen Widersprüche halte ich die Diskussion um eine demografiegerechte Personalstrategie für verfehlt beziehungsweise verfrüht. Stattdessen sollten wir uns erst darüber klar werden, dass im Grunde die gesellschaftlichen Voraussetzungen für den Umbruch in der Personalstrategie - auch auf Unternehmerseite - fehlen.
Arbeitgeber sollten sich bewusst machen, dass ihre männlichen und weiblichen Mitarbeiter verschiedenen Alters auch in verschiedenen Lebenssituationen stecken und demzufolge unterschiedliche Bedürfnisse haben. Querdenker im Personalmanagement sind gefragt, um den Mitarbeitern genügend bedarfsgerechte Arbeit anbieten zu können.
Haben Unternehmen Lösungsansätze definiert, reicht es nicht aus, diese auf Papier für die Führungskräfte festzuhalten, sondern sie sollten auch im Unternehmen kommuniziert und gelebt werden.
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| Tools | Video |
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Mit CamStudio Open Source den Bildschirm abfilmen
CamStudio Open Source ist eine simple Freeware, mit der der Nutzer zum Filmemacher wird. Die Bühne ist dabei der Desktop. Die wichtigsten Arbeitsmittel sind die Buttons für Aufnahme, Pause und Stop. Vor der Aufnahme können Bildausschnitt und Tonoptionen frei gewählt werden. Um im Video auf etwas hinzuweisen, kann der Nutzer auf eine Auswahl von Textfeldern und Pfeilen in verschiedenen Formen und Farben zurückgreifen. Die Kommentarfelder lassen sich auch mit Text versehen.
Kurz zu den technischen Details: Der Film wird im AVI-Format aufgenommen, kann aber später auch in SWF (Adobe Flash) umgewandelt werden. Damit das Programm läuft, braucht es Windows 2000, XP oder Vista und 1,3 MB Speicherplatz.
Lädt man sich CamStudio herunter, bekommt man gleich einen Player dazu. Sobald der Nutzer nach der Aufnahme auf Stopp geklickt hat, öffnet sich das Abspielprogramm automatisch und es heißt: Film ab!
Fazit: Einfaches Tool mit elementaren Funktionen. Überzeugt uns!
Download unter http://camstudio.org
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| Coaching | Die Top-Seminare im Januar |
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| Wissen | peoplepark Glossar |
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Was bedeutet eigentlich ...
... Third-Party-Management?
Third-Party-Management bezeichnet die rechtliche und kaufmännische Steuerung sowie die Administration einer Vielzahl unterschiedlicher Lieferanten und (Personal-)Dienstleister durch ein externes Unternehmen. Gründe, solche Leistungen extern zu beauftragen, liegen in der Vereinheitlichung von Einkaufsstrukturen (Anpassungen von Skonti, Liefer- und Zahlungszielen), der Vereinfachung von Buchungsläufen sowie in der Eingrenzung rechtlicher Unwägbarkeiten. Darüber hinaus können eigene Personalkosten eingespart werden.
Das externe Unternehmen optimiert für den Kunden die Beschaffungsprozesse. Das so konsolidierte Lieferantenmanagement führt unter anderem durch die kanalisierte Ansprache und die zentrale Prozesssteuerung zu günstigeren Einkaufskonditionen und deutlich effizienterem Zeit- und Personalaufwand für den Kunden. Des Weiteren liegen die Vorteile des Kunden in einem standardisierten Vertragswerk. Das externe Unternehmen kümmert sich um die Kontrolle der Zeitnachweise, das Vertragswesen, die Abrechnung, das Reporting sowie um das Eskalationsmanagement.
Links zum Thema:
Cio.de: Start-ups aim to tame IT management complexity
Cio.de: Wie Unternehmen IT-Freiberufler steuern wollen
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Handelsregister: Amtsgericht Hamburg HRB 88990
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