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| Mehrwert | Kommunikation |
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Hohe Kunst am Hörer
Vorbei sind die Zeiten, in denen IT-Könner allein für sich im stillen Kämmerlein Programmcodes erdachten: Regelmäßiger, direkter Kontakt mit Kunden oder dem eigenen Projektteam gehört heute zum Arbeitsalltag. Kommunikationsmittel Nummer eins für einen schnellen, freundlichen, unkomplizierten Austausch ist dabei nach wie vor das Telefon. Gerade im Gespräch mit Geschäftspartnern und Auftraggebern kann man mit einigen einfachen Tricks und Techniken für einen guten Eindruck sorgen.
Die richtige Haltung
Mimik und Körperhaltung beeinflussen die Stimme. Lächeln Sie beim Telefonieren, dadurch klingen Sie wacher und freundlicher. Setzen Sie sich beim Telefonieren entspannt aufrecht hin: Sie klingen souveräner. Auf keinen Fall sollten Sie den Hörer zwischen Kopf und Schulter festklemmen - dies klingt nicht nur gequält, sondern rächt sich bald durch einen steifen Hals und schmerzende Schultern. Wenn Sie häufig längere Gespräche führen und den Hörer nicht ständig in der Hand halten wollen, leisten Sie sich ein Headset.
Die vollendete Begrüßung
"Ja? Hallo?" In einigen europäischen Ländern ist eine solche Meldung nach dem Abnehmen völlig üblich, in Deutschland gilt sie als unhöflich. Gönnen Sie Ihrem Anrufer die Gewissheit, dass er die richtige Person erreicht hat, und melden Sie sich mit Ihrem Vor- und Nachnamen, dem Namen das Unternehmens und einer freundlichen Begrüßung. Umgekehrt gilt: Wenn Sie selbst anrufen und nur mit einem anonymen "Hallo" empfangen werden, sollten Sie sich zunächst vorstellen und nicht als erstes nachfragen, wen Sie am Apparat haben.
Wenn dann beide Seiten wissen, mit wem sie es zu tun haben, sollten Sie als Erstes fragen, ob die Gelegenheit günstig ist. Wenn Ihr Gesprächspartner gerade überhaupt keine Zeit hat, ist es wahrscheinlich besser, später anzurufen und das Thema in Ruhe zu besprechen. Benutzen Sie dabei lieber Wendungen wie "Haben Sie einen Moment Zeit?" oder "Passt es gerade?" als irgendwelche Abwandlungen von "Störe ich?" Sie vermeiden damit das Risiko, dass Ihr Kontakt die unhöfliche Antwort "Ja, Sie stören" geben muss.
Kein Multitasking
Konzentrieren Sie sich auf Ihren Gesprächspartner - er spürt es, wenn Sie nur mit halbem Ohr zuhören und während des Gesprächs E-Mails beantworten oder im Internet surfen.
Abschalten erlaubt
Anders als Privatanschlüsse darf man geschäftliche Nummern zu jeder beliebigen Zeit anrufen. Wer ein Diensthandy hat, darf dieses allerdings auch abschalten - in Besprechungen sowieso, aber auch am Feierabend, wenn nichts Dringendes dagegen spricht. Niemand kann und sollte rund um die Uhr erreichbar sein.
Wir verlosen drei Ratgeber-Kartensets "Der gute Ton am Telefon" von Heragon. Mit über 50 einfachen Lektionen hilft dieses Kartendeck dabei, Fertigkeiten am Telefon wirkungsvoll zu trainieren.
Schicken Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung“ an Expert-News@peoplepark.de.
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| Analyse | Internetwirtschaft |
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Internetwachstum: Goldenen Zeiten für kreative Köpfe
Das Internet läuft über: Das bisherige Adressierungssystem IPv4 stößt an seine Grenzen. Die bisherige Struktur der Internet-Adressen bietet Platz für vier Milliarden Nutzer, Geräte und Websites. Dies schien den Schöpfern des WWW ausreichend - damals, als das Internet vor allem dem Austausch von Informationen zwischen Universitäten diente.
Ipv6 - 340 Sextillionen möglicher Zugänge
Heute stellt sich die Situation anders dar. Vier Milliarden Adressen für 6,8 Milliarden Menschen - das Problem liegt auf der Hand. Da inzwischen jedes Smartphone und bald voraussichtlich jedes Küchengerät seinen eigenen Internetzugang hat, ist der Handlungsbedarf groß. Die Lösung heißt IPv6: Das neue Adressierungsverfahren stellt 340 Sextillionen Adressen bereit - das entspricht 600 Billiarden pro Quadratmillimeter der Erdoberfläche.
Die Chancen der neuen Technik sind immens - der Investitionsbedarf allerdings auch. Sämtliche Online-Infrastruktur, von den Netzknoten über sämtliche Server bis hin zu allen Endgeräten, muss auf das Verfahren umgestellt werden. Wer sich hier frühzeitig sachkundig macht, hat beste Chancen auf lukrative Aufträge in den nächsten Jahren.
Open Innovation als Wachstumstreiber
Welchen Bedarf an qualifiziertem Personal die IT-Branche dabei entfaltet, lässt sich noch gar nicht ermessen, denn ein zweiter Megatrend eröffnet täglich neue Chancen: der Einzug von Open Innovation ins Geschäftsleben, also die Öffnung des eigenen Geschäftsmodells für Ideen und Entwicklungen von Dritten.
Spätestens seit Apple den App-Store für Programme von Drittentwicklern freigegeben hat, weiß man um das erstaunliche Potenzial solcher offenen Strukturen. Andere Smartphone-Hersteller haben nachgezogen. Man darf gespannt sein, welche anderen Marktteilnehmer nun ebenfalls auf die Kreativität ihrer Produktnutzer zurückgreifen und der IT-Branche insgesamt einen Entwicklungsschub ermöglichen. Mehr als 50 Prozent der deutschen Internet-Unternehmen verwenden mindestens zehn Prozent ihres Budgets für Forschung und Innovationen, ergab eine Studie des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco. Bei 15 Prozent der Unternehmen fließt sogar ein Fünftel des Budgets in die Forschung - goldenen Zeiten für kreative Köpfe!
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| Tools | Team- und Selbstmanagement |
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Mit Kanban Prozessphasen sichtbar machen
Kanban ist ein System, das einen schnellen verlässlichen Überblick über aktuelle Aufgaben schafft, Engpässe aufdeckt und die Fortschritte bei der Abwicklung sichtbar macht. Ursprünglich wurde Kanban in der Automobilproduktion entwickelt. Eine Variante davon nutzen immer mehr IT-Teams zur Projektorganisation.
Effektive Low-Tech
Herzstück des Systems ist das Kanban-Brett: ein Whiteboard, eine Tafel oder ein großes Stück Papier an der Wand, das in mehrere senkrechte Spalten aufgeteilt ist. Jede Spalte entspricht einer Prozessphase, bei IT-Projekten beispielsweise Noch nicht begonnen - Programmierung - Test - Erledigt. Die genaue Benennung kann einfach an die individuellen Prozesse angepasst werden.
Nun werden sämtliche zu erledigenden Aufgaben auf Post-its niedergeschrieben und in die linke Spalte geklebt. Nur die Aufgaben, die gerade bearbeitet werden, wandern in die zweite Spalte. So sieht jedes Teammitglied, was aktuell in Arbeit ist. Außerdem wird sichtbar, wenn zu viele Anforderungen gleichzeitig erledigt werden - wenn sich das Team "verzettelt". Es hat sich bewährt, eine maximale Zahl von Aufgaben festzulegen, die jede Prozessstation bearbeiten darf.
Erfolge sichtbar machen
Ein schöner Nebeneffekt: Bei der Arbeit wächst die Zahl der Zettel in der "Erledigt"-Spalte. Auch bei geistiger Arbeit wird nun sichtbar, was man alles geschafft hat - und was motiviert ein Team stärker, als die eigene Leistung so vor Augen zu sehen?
Aber nicht nur zum Prozessmanagement im Team, sondern auch für die Selbstorganisation ist Kanban einsetzbar: als Personal Kanban mit den drei einfachen Spalten Zu Erledigen - In Arbeit - Fertig. Für iPhone-Nutzer gibt es Personal Kanban auch als App.
Online-Version: Teams weltweit koordinieren
Am populärsten ist Kanban nach wie vor in der Low-Tech-Fassung mit Tafeln, Stiften und Post-its. Natürlich gibt es aber auch eine Digitalversion: Auf leankitkanban.com kann man sich kostenlos ein Kanban-Board einrichten und mit bis zu fünf Nutzern daran arbeiten. Für größere Teams gibt es die Möglichkeit, bezahlte Accounts mit beliebig vielen Kanban-Boards einzurichten. Unbestrittener Vorteil der Online-Variante: Sie ist von jedem Browser aus einsehbar, so dass sie auch für Teams geeignet ist, die nicht im selben Gebäude arbeiten.
Sie wollen sehen, wie es funktioniert? Dann einfach hier klicken.
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| Wissen | peoplepark Glossar |
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Was bedeutet eigentlich ...
... Six Sigma?
Eines der Rahmenkonzepte im Qualitätsmanagement ist Six Sigma. Der Begriffsbestandteil "Sigma" kommt aus dem Griechischen und steht in der Statistik für eine unvermeidbare Variation. Mit Six Sigma soll die unvermeidbare Variation so reduziert werden, dass sie nur noch ein Sechstel der tolerierten Abweichung beträgt. Dies führt dazu, dass bei angenommenen eine Million Produkten nur noch drei bis maximal vier fehlerhafte Stücke auftreten.
Mitte der 80er Jahre entwickelte Motorola Six Sigma mit dem Ziel, den Qualitätsvorsprung der japanischen Industrie aufzuholen. 1996 erhob General Electric Six Sigma zur verbindlichen Qualitätsstrategie und steigerte damit den Bekanntheitsgrad der Methode (Symbol siehe Abbildung links).
Der Schwerpunkt von Six Sigma liegt auf der statistischen Analyse von Prozessen und deren Ergebnisse sowie Fehlerursachen.
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Bildnachweise: Stift: Thorben Wengert/Pixelio, Frau: Konstantin Gastmann/Pixelio, at-Zeichen: Th. Kemnitz/Pixelio, Notizzettel: Stephanie Hofschläger/Pixelio www.pixelio.de
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